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Spannendes Spiel mit unglücklichem Ende

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DFEL Bundesliga 100Sehr gut verkauft haben sich die OSC Eisladies beim ersten von zwei Spielen gegen den Mitfavoriten um den Titel, dem ESC Planegg-Würmtal. Erst in den letzten Sekunden fiel der entscheidende Treffer zum 2:4 (1:2/1:0/0:2), der die Niederlage besiegelte.

 

Mit 17 Feldspielerinnen kamen die Penguins nach Berlin, Lena Schuster begann im Tor. Die Eisladies hatten drei Blöcke zur Verfügung, Startgoalie war Mareike Krause. Lisa Idschok gab das nächste Talent ihr Bundesligadebüt. Das Ziel war auch klar, den Favoriten so gut wie möglich ärgern.

Die Eisladies begannen gut und hatten die ersten Angriffe. Aber sie wurden trotzdem kalt erwischt. Mit dem ersten guten Angriff gelang Planegg die Führung durch Sophie Kratzer, die per Nachschuss traf. Durch zwei Strafen gegen den OSC ergaben sich dann zwar weitere Vorteile für die Gäste, ein Treffer gelang aber nicht. Als die Eisladies wieder besser in die Partie kamen, gab es den nächsten Rückschlag. Ein Pass prallt von einer Verteidigerin direkt auf den Schläger von Monika Bittner, die keine Mühe hat das 0:2 zu erzielen (11.). Die Eisladies kämpften aber weiter und wurden mit dem Anschlusstreffer belohnt. Alexandra Parker scheiterte nach einem Break am Goalie, aber Muriel Scheuerlein war zur Stelle und schob den Puck über die Torlinie (15.). Vier Powerplays hatte Planegg im 1. Drittel, konnte daraus aber kein weiteres Kapital schlagen.

Planegg drückte im 2. Drittel und kam zu einigen sehr guten Torchancen. Mareike Krause wehrte aber alles ab. Die Eisladies kamen kaum zu Angriffen und durfte trotzdem jubeln. Denn nach 34 Minuten erzielte Alexandra Parker mit einem Schuss von der Seite den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich (34.). Nun wurde es wieder eine ausgeglichene Partie, in der Planegg 72 Sekunden vor Drittelende durch einen Penalty die Chance zur erneuten Führung hätte, aber Julia Zorn traf „nur“ den Schlittschuh von Mareike Krause.

Das letzte Drittel war ein offener Schlagabtausch. Beide Teams kamen zu sehr guten Torchancen, nutzten diese aber nicht. Sieben Minuten vor dem Ende fiel mit etwas Glück für die Gäste das 2:3. Ein Schuss von Bernadette Karpf prallt vom Goalie ins Tor. Rettungsversuche der Abwehrspielerinnen halfen nicht. Es ging weiter in beide Richtungen und 50 Sekunden vor dem Ende versuchte es der OSC mit einer weiteren Feldspielerin. Das wurde nicht belohnt, Tabea Botthof traf 17 Sekunden vor dem Ende ins leere Tor.

Da Planegg insgesamt etwas mehr Spielanteile hatte, ist der Sieg sicherlich nicht unverdient. Dennoch lieferten die Eisladies eine gute Partie ab und hätten mit etwas mehr Glück durchaus einen Punkt holen können. Am Sonntag folgt das 2. Spiel zwischen beiden Teams und mit einer Leistung wie in diesem Spiel klappt es vielleicht auch weitere Saisonpunkte zu holen.

Schiedsrichter: A. Singer, V. Westhaus – L. Linnek, M. Schewe
Strafen: OSC 10 (8/0/2), ESC 10 (0/4/6)
Tore:
0:1 (01:49) S. Kratzer (J. Zorn, S. Pleyer); 0:2 (10:56) M. Bittner (B. Evers, F. Feldmeier); 1:2 (14:27) M. Scheuerlein (A. Parker);
2:2 (33:46) A. Parker (J. Mahadeo);
2:3 (52:52) B. Karpf (B. Berisoff); 2:4 (59:43) T. Botthof ENG;

   

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